{Shopping} Warum das Glück manchmal eine schwarze Jeans ist

Dienstag, 17. November 2015

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Für jeden der nicht über die von Modeunternehmen vorgegebenen Maße verfügt (und dabei spielt das Gewicht gar nicht zwangsläufig die Hauptrolle will ich mal ganz forsch behaupten) ist der Kauf einer neuen Lieblingsjeans alles andere als eine freudige kleine Shoppingtour, sondern Krieg. Krieg gegen den Schnitt, Krieg gegen den Stoff und natürlich auch Krieg gegen sich selbst, aka "die Figur".

Viele schöne gemeinsame Stunden, tolle gemeinsame Erlebnisse, ergreifende Momente - in der perfekt sitzenden, gut aussehenden Lieblingsjeans erlebt man vieles. Daher ist es wohl auch so schwer, sie eines Tages gehen zu lassen. Ausserdem weiß man ab einem gewissen Alter aus Erfahrung auch, wie schwer es sein wird, einen passenden Ersatz dafür zu finden.

Die Suche nach einer perfekt sitzenden Jeans ist nämlich alles andere als Spaß. Es ist Arbeit, Workout und die Verkörperung tiefschürfender Resignation in einem.
Bereits vor einer Weile musste ich mich seelisch darauf einstellen auf die Suche nach einer neuen Lieblingsjeans zu gehen - zu durchgescheuert mein alter Liebling. Bei anderen passiert das ja scheinbar an den Knien und die Hosen sehen danach immer noch total "cool" und "hip" aus -  bei mir aber nicht. Bei mir passiert das eher im Schrittbereich. Vermutlich weil ich nicht über eine Tigh Gap verfüge. Ich weiß nicht, wie andere das machen. Aber an den Knien ging mir noch keine Hose zugrunde. Noch nie, egal, was ich damit gemacht habe.



Jedenfalls war es nun an der Zeit auf die Suche nach der perfekt sitzenden Jeans zu gehen - oder einer, die wenigstens ziemlich gut passt. Was gar nicht so einfach war, denn die Kämpfe die in dieser Zeit in diversen Umkleidekabinen gefochten wurden, waren kein Spaß. Denn wenn ich überhaupt ein Modell fand, das meinen superstretchigen Ansprüchen entsprechen konnte, dann gab es das wahlweise nicht in meiner Größe oder ich dachte nur, dass es sie in meiner Größe gäbe. Spätestens in der Kabine stellte sich nämlich letzteres oft als böser Irrtum heraus!
Entweder oben weit und unten eng, oder am Bund zu eng und an den Beinen seltsam weit (sieht doch bei Stretch immer seltsam aus!) oder wahlweise überall eng, aber an den Knien weit. Und ich kann es nicht leiden, wenn eine schmale Hose ausgerechnet an den Knien weit ist! Genau das ist allerdings auch das Problem bei vielen Hosen die vermeintlich beim Kauf passen - sie werden viel zu schnell weit an den Knien, leiern und beulen aus. Ein No-Go für mich. Wenn schmal, dann schmal, und zwar überall und das dann auch bitte länger als 3 Stunden. Sonst kann ich gleich die Boyfriend oder Boot-Cut tragen, da sieht das dann wenigstens gut aus.

Nach vielen verlorenen Schlachten allerdings war es letztendlich soweit: ich habe den Krieg gewonnen!
Ich habe eine neue schwarze Skinny gefunden, die (zumindest fast) alles das hat, was ich will!
  • Sie ist superstretchig 
  • beult und leiert nicht aus und 
  • sitzt auch an den Waden nicht zu eng! 
Gut, der Bund könnte einen Hauch niedriger sein, aber das ist nicht der Rede wert. Ist ja auch irgendwie "In" zurzeit und solange mir irgendjemand lange genug propagiert, dass high-waisted Jeans total toll sind, kann ich darüber hinwegsehen (auch wenn die meisten einen echten Giga-Arsch machen wie bei Kim Kardashian).
Der Blazer ist übrigens auch von H&M, für alle Interessierten. Ich habe ihn auf der gleichen Shopping-Tour gekauft, wie die Hose (oder Männchen ihn mir aufgequatscht? Irgendwas dazwischen. Schuhe (ALDI Süd), Schal (H&M) und Top (Orsay...glaube ich) sind alle schon etwas älter und so wohl nicht mehr erhältlich.


Meine neue Jeans hat den klang- und verheißungsvollen Namen "Shaping Skinny Regular Jeans", ist von H&M und hat 49,99 € gekostet - nicht wenig für H&M, aber für eine gutsitzende Jeans kann man nicht meckern. Vom Shaping Effekt merke ich soweit bewusst nichts, das war aber auch nicht der Grund für den Kauf (würde ich aber auch öffentlich nicht zugeben wollen, wenn es so wäre).
Dafür aber kann ich sagen, dass sie sich sehr gut anfühlt und an den Körper anpasst. Das ganze Stretchgedöns hält die ganze Hose so in Form, dass man sie sogar (ungelogen) mehrere Tage hintereinander tragen kann, ohne dass sie irgendwo ausleiern würde. Spitze sag ich da nur, und freue mich, den Herbst nun wieder in einer schwarzen Skinny und schönen Übergangsoutfits genießen zu können♥

Wie geht es Dir beim Hosen kauf? Verspürst Du auch im Vorfeld bereits das stille Grauen nichts passendes zu finden oder gehörst du zu jenen wenigen glücklichen Frauen, die einfach eine Jeans greifen, reinschlüpfen und eine neue gefunden haben?

{Outfit Of The Day 20.05.2015} Romantische Spitze

Montag, 20. April 2015

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Der Frühling bringt mit den nach ihm benannten Frühlingsgefühlen nicht nur Leibe und Neubeginn sondern auch Träumereien und in der Mode immer wieder pastellene Farben. Zwischen Vogelgezwitscher, den ersten warmen Sonnenstunden des Jahres und blühenden Blumenbanketten gebe ich mich der romantisch-träumerisch aufkeimenden Opulenz des Früh-Frühlings nur zu gerne hin!

Vorbei sind für den Moment nun die noch kargen Tage des März, in denen das Grün der Wiesen noch eher Nato-Oliv und die Blumen schwer zu finden sind. Endlich strotzt die Welt wieder vor Schönheit und Lebensfreude! Ich liebe ihn. Den Frühling. Ich liebe es, wie er noch durchhaucht von der Kälte des gerade erst vergangenen Winters ist. Die Klänge die die Lüfte erfüllen - die Rasenmäher mal außen vor gelassen. Sie bringen mich einfach viel zu schnell auf den Boden der Tatsachen zurück.

In der Mode wird der Frühling ja jedes Jahr auf's Neue von zarten Pastell/Sorbet/Softeisfarben eingeläutet und auch wenn sie so manchem schon zum Halse heraushängen, bei mir tun sie's noch lange nicht!
Aus diesem Grund habe ich mich heute morgen auch ganz spontan und wider erwarten in mein pastellgelben Spitzenkleid geworfen. Ich gebe zu: mit seinen Keulenärmeln ist es schon ein wenig speziell, aber ich liebe es dennoch.
Genau genommen habe ich es ja sogar schon seit einigen Jahren, ich weiß auch leider gar nicht mehr woher es stammt, aber ich weiß, dass ich es bisher viel zu selten getragen haben. Das liegt nicht daran, dass es mir nur stimmungsabhängig zusagt, sondern daran, dass es schon arg kurz ist und ich mich ohne blickdichte Strumpfhosen im Alltag kaum zulänglich damit bewegen kann. Heute. an diesem strahlenden fast wolkenlosen Morgen war mir dass allerdings egal. Dünne, hautfarbene Strumpfhose dazu und fertig. Beim Bücken muss man sich zwar schon ein wenig Disziplin aneignen, aber es geht durchaus.

Noch schnell einen Blumenhaargummi ins Haar und damit es kein Romantik-Overkill wird, dazu meine relativ neuen Sommerboots von ALDI Süd. Für gerade einmal 10 Euro konnte ich ihnen nicht widerstehen!







Sehr ungewohnt diesmal bei den Bildern ist für mich, dass ich relativ ungeschminkt bin. Ich trage heute nämlich kein Make-Up. Nur ein wenig Abdeckstift um die Augen, damit ich wacher aussehe (und das restliche Programm eben, mit Lidschatten und Mascara....aber eben kein Make-Up). Meine Haut hat sich in diesem Jahr wirklich sehr verbessert, was mich wirklich freut. Ich fühle mich viel selbstbewusster. Gerade auch wenn ich an die kommende Badesaison denke.

Bist Du auch so ein Frühlings-Fan wie ich?

{In der Osterbäckerei} Rübli Cup Cakes

Samstag, 4. April 2015

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Die Osterzeit steht vor der Tür und mit ihr viele liebgewonnene Traditionen. Eine davon ist für mich definitiv das Backen diverser Traditioneller Dinge. Von Osterlämmern über den klassichen Osterzopf bis hin zum Hermann. Ich liebe sie alle und jede Spezialität auf ihre Weise. Noch ist Zeit zu backen und die guten Stücke unter den Lieben zu verteilen.

Wer mich kennt, bzw. in meinem engeren Verwandtenkreis ist und in greifbarer Nähe wohnen blieb, wird vielleicht schon bemerkt haben, dass ich zur Osterzeit gerne mal ein Osterlamm (oder wahlweise auch ein Osterhäschen) verschenke. Also, aus Teig versteht sich. Lebewesen sind schließlich keine Geschenkartikel. Zumindest seit kurzer Zeit, davor fehlten mir Muße und ... ja, hauptsächlich fehlte mir die Muße. Wo diese nun plötzlich herkam weiß ich nicht, aber sie ist gekommen um zu bleiben. Zumindest bisher und ich will es mir mit ihr auch nicht verscherzen.

Ich suche mir dann meist einen ruhigen Tag kurz vor der Osterzeit aus um mit der Bäckerei zu beginnen, damit die Waren bis zum Ostersonntag auch möglichst frisch bleiben. In diesem Fall war das mal wieder der Karfreitag, obwohl ich die Rezepte ja auch noch Posten wollte und das so unmittelbar vorher eher ungünstig ist. Eigentlich hätte es die Woche davor werden sollen, schließlich kenne ich mein eigenes Zeitmanagement mittlerweile zur genüge und weiß: das wird nix, mir hoppelt läuft die Zeit davon. Bilder bearbeiten und vor allem zuallererst mal schießen - das dauert einfach ein wenig. Dennoch treffen wir uns heute wieder hier, am Karsamstag.

So oder so habe ich nun hier mein Rezept für zuckersüße Rübli Cup Cakes!




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Zutaten


Für den Teig
120 g Gelberüben, 125 g weiche Butter, 100 g Zucker, 2 Pck. Vanillezucker,
2 Eier, 100 g Mehl, 1/2 Pck Backpulver, 100-120 g gehackte Nüsse (ich habe Pekannüsse verwendet)
Für die Deko & Sonstiges
Puderzucker
etwas grüne Lebensmittelfarbe (flüssig) und Wasser
Fondantosternester (meine sind von ALDI Süd)
Muffinförmchen


Zubereitung







Karotten schälen und klein hobeln.

Die Butter zusammen mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Die Eier nach und nach unterrühren und das Mehl mit dem Backpulver vermengen und ebenfalls unterrühren. Die Karotten mit den Nüssen unterheben.

Die Papierförmchen in die Muffinform aufteilen und jeweils etwas Teig hineingeben. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 30 Minuten backen.

Anschließend aus dem Ofen nehmen und kurz in der Form etwas auskühlen lassen, bis man sie herausnehmen kann. Anschließend vollständig erkalten lassen.

In der Zwischenzeit den Puderzucker mit Lebensmittelfarbe und Wasser anrühren bis ein dicker aber streichfähiger Guss entsteht. Diesen auf die Muffins verteilen. Sodann ein eines der kleinen Nester daraufsetzen, damit es auch schön festklebt.


Kleiner Tipp am Rande:
Die schmecken nicht nur zu Ostern, die schmecken immer.

{New In & Outfit} Fotoprint-Bluse von edc

Montag, 30. März 2015

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Ich möchte bezweifeln das es viele Berufstätige gibt, die es nicht kennen. Der Tag beginnt bereits mit Kopf und leichten Gliederschmerzen, sobald man in der Arbeit ankommt schreit der Chef , das Telefon klingelt, die Türglocke schrillt, die Teilzeitkraft hat eine Frage und der Kollege will auch grad noch irgendwas. Natürlich alles gleichzeitig und zwar ständig, den ganzen Tag über und warten will dann auch keiner. Ganz nebenbei soll man natürlich auch noch produktiv arbeiten und Freundlichkeit ist gerade wenn man wie ich an der Telefonzentrale sitzt (jaja, das ganz Nebenbei auch noch) oberstes Gebot und obligatorisch.

Ich gebe zu: ich hasse solche Tage. Zumindest einerseits. Andererseits lassen sie mich auch mit einem großartigen Gefühl in den Feierabend gehen. Dem Gefühl etwas geschafft zu haben, auch wenn man selbst mehr als geschafft ist - man hat den Tag trotzdem "gewonnen". 
Nachdem ich das Bürogebäude am Freitag verlassen hatte wusste ich, ich hatte noch "one more job to do". Nämlich eine oder zwei Blusen zurückgeben. Eigentlich zwei, weil Blusen von EDC nunmal nicht gerade Wühltischpreisniveau haben. Ich bin dann mäßig Motiviert zum entsprechenden Laden gefahren und habe dort auch noch zum ersten Mal an diesem Tag gehört, dass das GERMANWINGS-Unglück wohl Selbstmord war. 
Der Tag wurde tendenziell unangehnehmer und ich wusste, das auch noch eine gehörige Portion Sport auf meiner To-Do-List stand. Kurzum: Ich habe eine der Blusen behalten. Als Zuckerl. Als Entschädigung. Als kleinen Balsam für die Seele. Als als-was-auch-immer.



Ich habe mich auf Anhieb in das gute Stück verguckt. Ich mag den 3D- bzw. Fotorealistischen Druck, ich mag diese Art von Druck generell. Und ich liebe Blütendesins. Blusen gehören ebenfalls zu meinen kleidungstechnischen Favoriten und noch dazu ist sie nichtmal aus Polyester, sondern aus Viskose. Was natürlich in erster Linie dem Tragekompfort entgegen kommt.

Sie ist sehr locker geschnitten, ich mag es zwar eigentlich auch ganz gerne anliegender, aber wir zwei Damen im Laden haben sogar verschiedene Größen übereinander gelegt und zu unserem Erstaunen festgestellt: die sind alle gleich. Wirklich. Es ging um wenige Millimeter! Daher habe ich einfach die genommen, die den schönsten Printausschnitt hat und ein paar Millimeter schmäler in Taille geschnitten ist. Sieht man zwar nicht zwangsläufig, aber ein Placeboeffekt ist sicherlich gegeben. Und ich ward besänftigt. Ein wenig zumindest.
Bluse: EDC by ESPRIT // Eggshape-Mantel: Asos (alt) // Jeans & Gürtel: H&M (alt) // Tasche: PIECES (alt) //  Schuhe: NEW LOOK
Geschafft und erledigt fühlte ich mich immer noch und die Kopfschmerzen waren auch noch da und hatten sich im Verlauf der vergangenen Stunden sogar verstärkt. Dazugekommen war ausserdem ein "Zahnwurzelkatharr" - etwas das nur ich so nenne und ein Zahnwurzelequivalent zum vielleicht bekannteren Haarwurzelkatharr darstellt. Nur noch um ein vielesfaches unangenehmer. Ich meine, ich habe keine Zahnschmerzen oder -probleme. Es ist nur schrecklich unangenehm. Wie eben bei den Haarwurzeln.
Es ist erstaunlich, wie gut eine heisse Dusche tut. Wieso ich kein Bad nahm? Weil wir zu den zweifelhaft Glücklichen gehören, die dafür erst einen Holzofen über Stunden befeuern müssen, damit genug warmes Badewasser vorhanden ist. Denn wenn ich bade, will ich nicht in einer Pfütze sitzen. Und ja: es ist ein altes Haus und eine veraltete Technik. Dafür höre ich aber auch das Feuer knistern und knacken und das ist auch etwas sehr besonderes und die Wärme im Raum ist unvergleichlich.


Ich schreibe heute vehement an einer Themaverfehlung scheint mir.
Oder magst Du private Einblicke ins Leben?
Wie war Dein Tag?

{New In} Leo-Boots von Asos

Donnerstag, 26. März 2015

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Ein ungeahnter Klassiker wenn man so darüber nachdenkt, sind Stücke im Leopardendesin. Es gibt sie irgendwie IMMER und irgendwie auch für JEDEN. Die Stilrichtungen sind trotz der recht auffälligen Art des Muster sehr vielfältig und durchaus kombitauglich, -freundlich und -verträglich.
Sogar mit anderen Mustern, wie Blümchen, Karo oder Ringeln. Faszinierend, wie Spock sagen würde. 

In meinem Kleiderschrank gehört Leo allerdings nicht zur vorherrschenden Art. Wenn ich so darüber grüble, bezweilfe ich sogar, ob ich überhaupt auch nur EIN Kleidungsstück mit dem weltbekannten Raubkatzenmuster besitze...und ehrlich gesagt: ich glaube nicht. Zumindest fällt mir keins ein. Nicht, weil ich sie nicht mag (zumindest schließe ich das nicht generell aus), sonder einfach, weil die Leobluse nach der ich schon so lange suche, noch immer nicht aufgetaucht ist - zumindest nicht zu dem Preis und aus dem Material, wie ich sie mir vorstelle.

Aber auch wenn in meinem Kleiderschrank recht wenig "Miau" oder "Fauch" verborgen ist (einen Tiger-Mantel habe ich sogar, aber ist ja kein Leo), geht es bei den Accessoires schon etwas mehr in diese Richtung. Gut, eine Bast-Clutch und vielleicht ebenfalls ein Tuch in besagtem Muster aber wirklich, ich schwöre, Schuhe in dem Design habe ich mehr! 












Bisher waren die allerdings immer flach. Und eigentlich sind es auch nur zwei Paar. Einmal Ballerinas mit schwarzer Lackkappe, gekauft vor etlichen Jahren bei DEICHMANN, und einmal Slipper mit angerauhter Oberfläche von H&M. Allerdings wieder nicht mit Absatz, was die Zeit dafür mehr als reif macht, oder nicht?!

Ich meine, dieser Wunsch schwelte in meinem Bewusstsein schon seit längerem, wirklich...nicht erst, seit ich diese absolut tollen Ankle-Boots / Pumps / wie auch immer man sie nennen will / Schuhe in einer Ausgabe der MAXI gesehen habe. Wirklich. Aber der Anblick dieser Schönheiten machte es nicht unbedingt leichter, keine Leo-Booties zu haben.

Als ich das erste Mal auf ASOS danach suchte, wurde ich nicht im positiven Sinne fündig, denn in meiner Größe waren sie natürlich mal wieder ausverkauft. Kurze Zeit später waren sie zum Glück wieder erhältlich und ich schlug sofort zu. Reduziert waren sie ja schießlich auch noch!
Übrigens fallen sie größengerecht aus, sind aber schmal geschnitten. Der Absatz ist mit 8 cm für mich moderat, die Höhe vertrage ich noch ganz gut. Bei 9 / 10 cm hätte das anders ausgesehen und ich hätte sie wahrscheinlich/hoffentlich gar nicht erst bestellt (weil ich weiß, dass dieser 1 cm eben 1 cm zu viel für mich bedeutet). Das Fußbett ist weich, aber ich werde mir dennoch eine Halbsohle einlegen, die Ballen werden bei jedem Absatzschuh nunmal mehr beansprucht als bei flachen und wieso leiden, wenn man's nicht muss?
Getragen habe ich sie bisher leider erst einmal, das war zum 60sten Geburtstag eines Onkels von mir. Leider habe ich es an diesem Tag versäumt auch Fotos von mir zu schießen! Das Outfit war aber nicht sehr spektakulär - die Booties, dazu eine schwarze Skinnyjeans, cremefarbenes Häkeltop und einen langen hellbraunen Cardigan mit Schalkragen.

Das Modell heißt übrigens SOLITAIRE, mit Glück kann man sie *hier* finden, wenn sie nicht ausverkauft sind. Es gibt sie aber auch in schwarz, was ich auch sehr adrett finde (*hier*). Ich habe sie mir bereits vergangenen Monat gekauft, es aber bisher irgendwie nicht geschafft Bilder davon zu machen, die ich auch guten Gewissens in einen Post packen kann. Aber here we go! Bzw went.


Was hältst Du von dem Modell "Solitaire" in Leo im Speziellen und Leo-Boots und -Schuhen im Allgemeinen?

{Outfit} Back to Black (and White)

Montag, 23. März 2015

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Kannst Du dich noch erinnern als ich tönte von nun an im Frühling ständig und nur noch Pastell zu tragen weil mir einfach nicht mehr nach Schwarz-Weiß-Look ist? Ich habe da wohl nicht damit gerechnet, dass ich schon so bald wieder einen eben solchen Look tragen würde. Manchmal kommt es eben doch anders als man denkt!

Gerade als ich dabei war mich vollkommen dem zuckerwattig-süßen Vorfrühlingspastelltraum hinzugeben wiedererwachte in mir das Bedürfnis nach schlichten Kontrasten in Schwarz-Weiß. Oder Schwarz-Hellbeige, vielleicht trifft es das besser. Nach kurzem Zögern beschloss ich diesem inneren Drängen nachzugeben und mich einfach nochmal in die Gefilde der "Nicht-Farben" zu begeben.




 Die Tunika ist wirklich ganz schön kurz, daher trug ich darunter auch noch ein schwarzes Longtop und ganz ehrlich, in "live" wirkte die Legging auch weitaus weniger durchsichtig. Schwarze Stretch-Stoffe sind wirklich sehr tückisch bei Fotos, so langsam verstehe ich das Dilemma der Stars im Blitzlichtgewitter. Vermutlich denken die auch "da sieht man nix durch!" und sind dann schockiert über die Bilder.



Ansonsten war ich damit allerdings sehr zufrieden. Man muss sich halt anders bücken als mit einer Hose, damit man nicht versehentlich blank zieht, aber das war nun nicht das große Problem. Ich denke ich werde sie bald mal wieder ausführen - dann zur Abwechslung aber mal mit einem Hauch von Farbe. Die Sache mit den Outfits läuft nämlich derzeit eigentlich ganz gut und ich werde  zumindest in absehbarer Zeit regelmäßig neue posten.

Wie findest Du mein Outfit und wie geht es Dir mit der Frühlingsumstellung?

{SoFi 2015} Schwarz wird die Sonne

Freitag, 20. März 2015

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Von 9:30 Uhr an begann die Sonne sich heute zu verdunkeln, als der Mond auf seiner Bahn langsam von rechts sich vor sie schob. Ein komplizierter Satz, für eine sehr einfache Sache. Zwei Himmelskörper die von unserer Perspektive aus sich überlagern. Fertig. Und doch ist auch hier das Ganze mal wieder mehr als die Summe seiner Teile.

Eine Sonnenfinsternis ist seit jeher das mit faszinierendste Naturereignis für alle Lebewesen. Die "Nacht", die den Tag überschattet, ist etwas besonderes. Auch wenn es bei weitem nicht soo selten vorkommt, wie man denken möchte, ist es ab einem bestimmten Grad der Überdeckung ein doch nicht zu vernachlässigendes Spektakel, dem ich mich heute Vormittag nur zu gerne hingab - wenn gleich auch nicht in dem Ausmaß in dem ich es gerne getan hätte. Schließlich musste ja auch noch gearbeitet werden. Weil Angestellte und so. Dennoch gab es bei uns glücklicherweise Verständnis.


Das faszinierende an einer Sonnenfinsternis? Die Dunkelheit, die nunmal zu dieser Zeit nicht sein sollte, und das lässt uns unser Unterbewusstsein auch durchaus ein wenig spüren. Die Aufregung der Tiere, das Verstummen der Vögel. Der plötzlich auftretende Wind. Und wer einmal eine Sonnenfinsternis direkt am Meer erlebt hat, wird das vermutlich auch sehr eindrücklich in Erinnerung behalten haben. Mir ging es damas, 1999 so und es war wirklich etwas besonderes. Die Lichtverhältnisse....einfach eindrucksvoll!


Auch diesesmal hat es mich wieder unglaublich begeistert! Ich habe aber auch ziemliches Glück direkt neben einem großen Fenster mit für diese SoFi perfekten Ausrichtung zu sitzen und somit alles miterleben zu können. Pünktlich um 09:30 Uhr sah ich das erstemal durch meine Brille, die ich zum Glück noch von 1999 aufgehoben hatte und konnte schon erkennen, wie sich der Mond vor die Sonne zu schieben begann. Ab kurz nach Zehn standen wir Damen alle immer wieder mal draussen und haben die Sache ein wenig beobachtet. Dabei sind auch meine Fotos entstanden.




Hast Du die Sonnenfinsternis heute beobachten können?

{OOTD} Pastel Flowers & Lilac Fluffy Sweater

Mittwoch, 18. März 2015

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Man will den Frühling willkommen dieser Tage! Der Schnee ist geschmolzen, der Nebel verzogen, die schweren Wolken sind einem stahlblauen Himmel gewichen. Die Sonne wärmt bereits die grünen Wiesen und die ersten Frühlingsblumen, die in reinem Weiss und zartem Violett leuchten. Frühling, ja Du bists....kein Wunder also, dass auch ich mich wieder frischer fühle und mit diesem Gefühl des Neuanfangs, fange ich auch mal wieder damit an, Outfits zu präsentieren. Diesmal frühlingsfrisch mit Blumenprint und Pastellfarben!

Meine Farbvorlieben ändern sich immer sehr leicht damit, welche Wetterlage gerade dominiert. Ist es kalt und trist, sind meine Outfits meist puristisch und gerne in Grau/Schwarz/Weiss und wenn's mal wild sein soll, mit blauer Jeans. Im Herbst neige ich zu warmen Herbstfarben und im Sommer zu allem was knallt. Im Frühling sind es die Sorbet- und Pastellfarben, die mein Gemüt erfreuen. Das und zarte Blumenprints spiegelt für mich auf ideale Weise wieder, wie mein Herz von den kalten Winterfarben erlöst wird und sich wieder der "Blüte" zuwendet.

Hose: s.Oliver  // Pulli: Orsay // Armbänder: Ernstings Family // Schuhe: H&M (alles alt) 
Halskette: Engelsrufer

Um den Vorfrühling heute ein wenig zu begrüßen, habe ich meine helle Blumenprint-Hose gewählt, die ich bereits vor längerer Zeit (vorletztes Jahr?) bei s.Oliver gekauft habe. Ich mag die Hose wirklich sehr, irgendwie passt soviel dazu, sie ist wirklich wandelfähig.

Da es natürlich noch etwas frisch ist, bedarf es neben Schuhen (in meinem Fall beige Tassel-Loafer, die man nur ansatzsweise sieht) vorallem auch eines kuscheligen Oberteils. Ich habe mich für meinen fliederfarbenen Flauschpulli von Orsay entschieden, den es vergangenes Jahr dort zu kaufen gab. Seine Farbe harmoniert perfekt mit denen des Blumenprints. Die flauschige Oberfläche ist ein schöner Struktur-Mix.

Als Ergänzung habe ich zu den eher kühlen, frischen Farben Schmuck in Kuper/Rosé sowie Perlenohrstecker gewählt. Es leuchtet mir durch den Fliederton immer besonders, ich mag diese Kombination sehr gerne.



War bei Dir heute auch so ein schöner Tag?
Wie findest Du mein Outfit?

{Food} Coconut Cookies

Freitag, 13. März 2015

1 Kommentar:
Kokosnuss - das ist für mich immer so ein klein wenig wie Urlaub. Das hat verschiedene Gründe. Als ich klein war verbrachten wir den Urlaub wie so viele andere auch stets in Italien. Der Kokosnussverkäufer am Strand ist ein Klassiker ("Hallo! Coco! Vitamin A! Potentia!")! An Weihnachten gab es schon immer Kokosmakronen und hey - ich liebe Dinge, die nach Kokosnuss duften. Vom Shampoo über Duschgel bis zur Creme - yummy! Das einzige das ich an der Kokosnuss nicht mag, ist das Kokoswasser. Allerdings brauchen wir das für diese Cookies zum Glück auch gar nicht!

Mein innerer Kompass versucht mich nun schon seit Tagen zu irgendeiner süßen Kokosnussschleckerei zu verleiten. Bisher irrte ich dabei im Kreis, bis ich mich gestern Abend kurzerhand dazu entschloss meines eigenen Glückes Schmied zu sein und ich mich nach langer Abstinenz wieder voller Tatendrang in die Küche stellte. Herausgekommen sind herrlich butterige Kokosnuss Cookies, schön knusprig und auch ideal zum Beispiel zum Kaffee (ich werde dazu eher eine heiße Schoklade genießen...oder Kaba).
Das tolle an solchen Cookies ist, dass sie so schnell gemacht sind. Also, neben dem Geschmack, versteht sich!

Zutaten
ca. 25 - 30 Stück (ca. 7 cm Durchmesser)

200 g Mehl
120 g Zucker
100 g Sahnejoghurt (Kokos)
100 g Butter (weich)
100 g Kokosflocken (sehr fein)

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Zubereitung


Zuerst die Kokosflocken mitdem Mehl mischen. Die Butter mit dem Zucker verrühren und das Kokos-Mehl-Gemisch dazugeben und unterrühren. Anschließend den Joghurt ebenfalls unterrühren.
Ist das getan, den Teig richtig gut durchgkneten, bis es eine schöne Masse ist. Diese kommt dann ein wenig in den Kühlschrank (länger als eine Stunde braucht das aber nicht sein, im Notfall gehts auch ohne).

Den Teig nun mit Mehl auf der Arbeitsfläche ca 0,5 cm ausrollen (ich als Bayerin will da immer "woigln" schreiben, aber liest sich so strange). Nun die Cookies ganz klassisch ausstechen - und wer will, stempeln. Mein Keksstempel ist übrigens von ERNSTINGSfamily, allerings gab es diese schon vergangenes Jahr, ich weiß also nicht, ob das noch immer der Fall ist.

Die Cookies auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech auf mittlerer Schiene im auf 180°C vorgeheizten Backofen backen.
Anschließend herausnehmen und auf dem Blech etwas auskühlen lassen.



Kokosnuss ist immer so eine Sache, ich weiß. Viele mögen sie nicht.
Wie ist das bei Dir?

{Outfit of the Day} Gelb & Mint + Vintagemantel

Montag, 9. März 2015

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Herzlich willkommen beim ersten Outfitpost des Jahrs 2015! Lange Zeit ließ ich meine geschätzten Leser darben, doch nun beginnt die Outfitsaison endlich wieder. Wieso? Weil es Zeit und Wetter bzw. Lichtverhältnisse einfach zuließen, nahezu herausforderten! Entschieden habe ich mich für mein Outfit vom Sonntag, gehalten in warmem Gelb und frischem Mint und eben erwähntem Vintagemantel.

Auf ziemlich vielen Blogs die sich irgendwie mit Mode befassen sieht man ja hauptsächlich schlichte Outfits der Palette schwarz-grau-weiß im skandinavisch angehauchten Magazin-Look - was wirklich schick aussieht wie ich finde, aber mir für diese Jahreszeit oftmals schon wieder zu schlicht ist. 
Denn: Kaum ist der Winter vorbei, ruft irgendetwas in mir nach FARBE FARBE FARBE! 
Und weil ich ganz unter uns keinen Grund dafür sehe diesem inneren Bedürfnis nicht nachzugeben, habe ich ihm nachgegeben.







Oversizepulli, Zigarettenhose, Schal: H&M (alle alt) // Mantel: Vintage // Armbänder: Ernsting's family // Halskette: Engelsrufer (Größe S)

Ich habe mich spontan von frostigen mintgrünen Wiesen und goldenen Stoppelfeldern inspirieren lassen und neben einer sonnengelben Zigarettenhose zu einem kuscheligem Oversize-Pulli in mintgrün gegriffen. Da das alleine natürlich wenig wärmend gewesen wäre und ich gaaanz zufällig bemerkt habe, dass der ziemlich alte Dachbodenfund-Mantel  meiner Oma durch das ebenfalls sonnengelbe Karo perfekt zur Hose (und den gelben Ballerinas, die man leider kaum sieht) passt, durfte der mich auch noch begleiten. 
Eigentlich gehört zu dem guten Stück ein Gürtel, der allerdins nicht mehr vorhanden ist. Ich habe ihn einfach ohne getragen, da oversized Kleidung ja ohnehin noch immer angesagt ist.

Beim Schmuck habe ich zu Rosé farbenen Stücken gegriffen. Die Engelsrufer-Kette habe ich übrigens zu Weihnachtengeschenkt bekommen. Danke nochmal, Mama & Papa! Da hat sich euer  Töchterchen wirklich mehr als gefreut!


Die Sonne hat natürlich ihr übrigens dazu getan, dass ich mich am Sonntag nach Farbe gesehnt habe, denn wenn ein Tag so wunderschön ist, dann will ich auch leuchten. Ich hoffe das Wetter war bei Dir ebenso bezaubernd!

Wie findest Du meine Farbkombi? Magst Du derart farbige Outfits oder spricht Dich auch mehr der puristische skandinavische Look an?

{Lust vs. Must} Spitze Ballerinas mit Herz

Dienstag, 10. Februar 2015

Kommentare:
Pünktlich zum Valentinstag wo uns in sämtlichen Einzelhandelsgeschäften wieder die Herzen um die Ohren fliegen und wir mit Romantik nur so zugeschissen überhäuft werden, gibt es natürlich auch in der höherpreisigen Kategorie der Konsumgüter viele schöne Sachen zu entdecken. Der momentanen Zeit entsprechend habe ich mir da die Corafront Ballet Flats von Christian Louboutin herausgepickt, die ich vor allem in der Kombination von Nude und Rot traumhaft finde. Wieso ich auf solcherleich Hübschigkeiten überhaupt aufmerksam werde? Weil Menschen wie ich Newsletter von Net-A-Porter und MyTheresa abonniert haben. Dumm von mir, ich weiß...
Diese herzigen spitzen Schüchen jedenfalls sind natürlich nun alles andere als meine Preisklasse und darüber hinaus würde dieser Post wohl nicht "Must vs. Lust" im Namen tragen, wenn es nicht genau darum ginge. Denn: ich habe eine traumhafte Alternative dazu aufgetrieben. Und zwar eine ganz legale und ganz ohne Plagiat und eventuellen Zollproblemen. Super, oder?!

Die mindestens ebenso herzige Alternative stammt von Even&Odd, also einer Marke, die man sich normalerweise schon leisten kann, wenn man etwas davon will. Die spitzen Ballerinas mit Herzapplikation gibt es beispielsweise über zalando in vier unterschiedlichen Variationen, wobei mir die Nude-Rot-Variante natürlich am meisten zusagt, wie beim "Original" von Louboutin eben auch. Die Nude-Variante ist übrigens auch die einzige mit rotem Herz. Vielleicht gefallen sie mir daher auch am besten. Daher, und weil ich die Kombination aus Nude und Rot einfach klassisch und schön und weniger hart als beispielsweise Schwarz-Rot empfinde.




Wie findet ihr das Herz-Modell von Louboutin? 
Und wie das Look-alike von Even&Odd?
Hättet ihr Interesse an weiten solcher Posts?

Shopping-Ban Challenge 2015

Montag, 9. Februar 2015

1 Kommentar:
Wer ganz genau hier liest, hat vielleicht entdeckt, dass ich jedes Jahr eine kleine Einkaufs-Verbot-Herausforderung annehme. Ausgesprochen von mir selbst. Wieso ich das tue hat mehrere Gründe.

Zum einen tue ich das gerne, wenn ich finde, das ich in letzter Zeit genügend ausgegeben habe, zum anderen um mir das was ich habe bewusster zu machen und zu guter letzt auch deshalb, weil ich eigentlich soviele Sachen habe, das ich nicht ständig irgendwas kaufen sollte. Ich meine, nicht, dass ich die Sachen die ich mir erstehe nicht wertschätzen würde, nur finde ich, dass ich das noch mehr könnte und überhaupt geht mir einfach der Platz aus, weil aussortieren nunmal auch nicht gerade einer meiner Stärken ist - zumindest, wenn es um Klamotten, Schuhe, Accessoires oder Taschen oder oder geht.

Gerade als ich so eine Shopping-Ban Herausforderung zum ersten Mal gemacht hatte, viel mir auf, welchen Kur-Charakter sie in ihren Nachwirkungen doch auf mich hatte. Denn es war nicht so, dass ich sobald die Herausforderung bestanden und das Verbot aufgehoben gewesen wäre, mich auf alles gestürzt hätte, das zu Verkaufen war. Ganz im Gegenteil. Und das war auch gut so.
Leider hebt sich diese Nachwirkung irgendwann auch wieder auf, wie sich der Effekt jeder Kur aufhebt, sobald man in alte Muster zurückfällt. An dieser Stelle wäre die einzige logische Schlussfolgerung, meine Gewohnheiten komplett zu ändern. Da ich aber eine Frau bin und zum Glück nicht immer logisch handeln muss, tue ich das nicht von heute auf morgen.

Aber ich mache wieder eine Kur. Und zwar eine längere. Genau genommen sogar die längste Kur, die ich in dieser shopping-Hinsicht bisher gemacht habe. Nämlich 3 Monate lang. Ja, kein halbes Jahr und kein drittel Jahr, sondern ein viertel Jahr. Wieso? Weil sie genau bis zu meinem Geburtstag läuft und ich das als gutes Datum empfinde. Schließlich gehe ich aktuell von meinem Gelingen aus und in diesem Falle hätte ich dann gleich zwei Dinge zu begießen! Mindestens. Vielleicht bekomme ich ja auch mal wieder eine Topfpflanze - man weiß ja nie.


Ganz oben in der ersten Zeile des Bildes hängt überigens deshlab ein halbseidenes "meine nicht so strenge", weil 3 Monate für einen Shopaholic wie mich in der heutigen Zeit in einer Wohlstandsgesellschaft wie der unsrigen kein Pappenstiel sind und ich am Ende einer Herausforderung ungern gleich das Gefühl haben möchte, "versagt" zu haben. Das wird die Wahrscheinlichkeit etwas länger durchzuhalten und zu wiederholen nämlich sicherlich nicht unbedingt steigern.


Aus diesem Grund gebe ich mir für jeden Monat ein kleines Budget, von dem unnötige Dinge die ich aber gerne hätte bezahlt werden können. Darunter fällt dann zum Beispiel einer neuer Nagellack oder eine neue Lidschattenfarbe, die ich ausprobieren möchte. Oder aber eben auch ein totaaaal tolles Kleid. Oder die Schuhe, nach denen ich schon mein halbes Leben lang suche und die einfach soo süß sind. Deko natürlich auch. So, wie das eben so ist. Aber halt in einem festen Rahmen, den ich versuche nicht auszureizen. Gegenwärtig schweben mir da 100 € vor. Klingt auf Anhieb erstmal viel, aber viel ist nunmal auch relativ. Für einen Schüler ja, für jemanden in Vollzeit jetzt nicht die Welt. Alltagsluxus läppert sich nämlich ganz schön.

Wir sehen also: es geht nicht darum, gar nichts zu kaufen, sondern vor allem auch darum, dies nicht kopflos zu tun, sondern ganz bewusst, bzw. noch bewusster. Natürlich spielt auch der Gedanke des Sparens mit ein. Ist ja auch ein schöner Nebeneffekt. Sollte ich allerdings einen Monat mal knapp drüber kommen, wäre das jetzt auch kein Zonk für mich. Denn es wäre ja noch immer gut.

Einen Kalender dafür führe ich natürlich auch. Den finde ich auch ganz ansehnlich, aber ein Meilenstein der Kalendergestaltung ist er auch nicht gerade. Aber muss er ja auch nicht. Ich meine, ich werde ihn ja auch irgendwann wenn ich fertig bin wegwerfen.
Den besten Count-Down-Kalender den ich kenne führt im übrigen Paloma in "Die Eleganz der Madame Michel".
In meinem Kalender gibt es am Ende jedes shopping-frei vergangenen Tages brigens ein Kreuzchen. Und wie die Tage verstreichen, sollen sich die Kreuzchen mehren.
Am linken Rand jedes Monats notiere ich übrigens meine Ausgaben, jedes Mal, wenn ich welche im "Luxus"-bereich tätige. Dann sehe ich auch ganz genau, wieviel es jedes Monat war.
Übrigens müsst ihr jetzt auch keine Angst haben, hier gibt es jetzt nicht nur mehr "Challenges" zu sehen, die hier sollte für die nächste Zeit schon die letzte sein ;-)


Was haltet ihr von solchen Herausforderungen? Habt ihr selber schon eine gemacht?
Falls jemand interesse dabei hat mich dabei zu begleiten und es mir gleich zu tun, tut das und lasst uns gemeinsam eine shopping-ban Challenge durchstehen, es müssen ja nicht gleich 3 Monate sein, vielleicht macht ihr auch einfach nur einen Monat lang mit!

{Sonntags-Nascherei} Haselnuss-Gugel mit Honig

Montag, 26. Januar 2015

Kommentare:

Kennt ihr sie? Diese Sonntagnachmittage, die zäh wie Honig an einem vorüberziehen? Zu kalt und windig, um gerne für mehr als eine beschaulich kurze  Zeit nach draussen zu drängen, zu langweilig um sie genießen zu können. Und dann hat man normalerweise nicht mal Kuchen im Haus und der Liebste hat beim morgendlichen Bäckerbesuch auch noch die Krapfen vergessen. 
Und dann kommt dieser Moment, in dem man den schon lange überfälligen Sandkuchen zubereiten möchte und feststellt, dass man weder Speißestärke noch genügend Mehl im Haus hat. Dafür aber ziemlich viel Honig. Auskristallisierten Honig. Den man ja eigentlich (weil eh nichts besseres zu tun) auch mal erwärmen könnte, damit er wieder schön flüssig ist. Und so währendessen, überlegt man sich, ob man nicht aus den ganzen Backresten die noch im Regalverweilen, inklusive duftendem, goldenem Honig, einen schmackhaften Kuchen zubereiten könnte.


.Die Fotos hätten natürlich eigentlich viel besser werden sollen, aber es sind eben auch jene Sonntage, an denen nicht alles so wird, wie es soll und irgendwie ist es mir dann im Nachhinein auch doch lieber, dass die kleinen Gugel so geworden sind, wie sie es sollten. An dieser Stelle dennoch eine Entschuldigung für die Unschärfe. Mit einer richtigen Kamera wäre es sicherlich besser geworden, aber die war wiedermal bei meinem Herrn Papa und so musste für meine Belange das Smartphone herhalten. So spielt das Leben!

Zubereitung

für 6 Stück, Durchmesser ca. 10 cm
180 g Mehl
30 g fein gehackte Haselnüsse
200 g weiche Butter
180 g (flüssigen) Honig
Mark einer halben Vanilleschote
1 Pck. Backpulver
3 Eier
1 Schuss Rum


Zubereitung

Die Zubereitung ist denkbar einfach, dazu werden einfach alle Zutaten in eine Schüssel gegeben und mit dem Mixer verquirlt.  Fettet die Form(-en) gut ein und verteilt den Teig gleichmäßig darin, mit einem Löffel noch ein wenig glatt streichen und gut ist's.

Zum backen die Form(-en) nun für ca. 30 Minuten auf die mittlere Schiene des auf 160 °C (Umluft) vorgeheizten Ofen geben. Gegen Ende eignet sich immer der altbewährte Stäbchentest, schließlich bäckt ja nicht jeder Ofen gleich. Klebt nichts mehr oder nur verschwindend wenig daran, sind die Küchlein fertig und die Form kann auf ein Kuchengitter zum auskühlen. Nach ca. 10 - 15 Minuten kann man die Gugel dann auch stürzen, ohne dass sie kaputt gehen. 

Wenn sie vollständig erkaltet sind, kann man sie natürlich auch noch wunderbar mit Puderzucker verzieren!