{Home Made Kekse} Meine ersten Stempelversuche!

Dienstag, 19. August 2014

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Gebacken habe ich diesen Sommer bisher reichlich wenig, bis auf die Samba-Tänzerin und recht einfache Johannisbeertarte deren Rezept nicht auf meinem Mist gewachsen ist ich mir icht selbst ausgedacht habe war da nicht viel.
Dann habe ich allerdings in der Speißekammer zufällig den "HOME MADE"-Keksstempel von Birkmann wiederentdeckt, den ich vor einigen Monaten um jeden Preis und komme-was-da-wolle SOFORT haben musste und der nun bis vergangenes Wochenende ein recht unspektakuläres Dasein im Regal fristete.
Irgendwie tat er mir leid. Also dachte ich: "machse Kekse!".

Gesagt getan und ich muss sagen, so ein reichlich banaler Butterkeks sieht doch gleich viel hübscher aus, wenn ein Stempel drauf ist
 
 
Mein Keksrezept:
300 g weiche Butter
120 g Puderzucker
380 g Mehl
Sahnelikör oder (Kokos-)milch
Mehl zum ausrollen und etwas Stärke für den Stempel


Die Butter wird zuerst grob zerstückelt und kommt dann in eine große Rührschüssel wo sie mit dem Handrührgerät schaumig geschlagen wird.
Anschließend den Puderzucker einsieben und unterrühren. Das Mehl abwechselnd mit einem EL Sahnelikör (ich nehme liebend gerne Panna Cotta-Likör) in 4 - 5 Schritten untermengen.

Nun kommt der Teig in der Schüssel für ca 40 - 60 Minuten in den Kühlschrank (er sollte gut fest, aber noch formbar sein).

Nach dieser Zeit den Teig in 2 - 3 Teile Stücke teilen und einzeln verarbeiten (so bleibt er länger fest).
Den Teig zwischen zwei Frischhaltefolien mit reichlich Mehl ausrollen (sollte der Teig arg klebrig sein, kann man hierbei auch gut Mehl einarbeiten um die Konsistenz zu verbessern!) bis er max 5 mm dick ist. 
Nun kann man mit einem zum Keksstempel passenden Kreisausstecher runde Kekse ausstechen, dann den Keksstempel in Stärke tunken und die runden Kekse damit ... nun ja... stempeln!

Die Kekse auf ein mit Backpapierbelegtes Blech oder Gitter legen und etwa mittig in den auf 190 ° C vorgeheizten Backofen geben und in ca 30 Minuten goldgelb backen.

Anschließend auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen.

Und schon sind wir fertig!

Die Kekse schmecken wunderbar butterig und süß, sind aber beileibe nichts für Kalorienzähler♥



OOTD: Stripes & Leather

Mittwoch, 13. August 2014

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Ich hab's gesagt. Ich hab's gesagt! Ich hab' gesagt, dass demnächst ein paar neue Outfitposts reinflattern und schon ist es soweit.

Bei uns ist es derzeit mal wieder (wie sooft in diesem Sommer) recht nass und eher kalt. Daher entschied ich mich für ein Outfit mit langärmeligem Shirt mit Ringeln. 


Ringel und Streifen gehen ja im Grunde genommen eh immer - zumindest in meinen Augen und durch den derzeitigen (im Grunde genommen ja eigentlich "immerwährenden") Marinetrend fährt man damit auch nicht verkehrt. Irgendwann in der nächsten Zeit bräuchte ich eigentlich ein neues Ringelshirt, dieses hier habe ich nun schon seit ein paar Jahren und zugegebenermaßen fängt es schon zu fusseln an (für ein NoName-Billigladen-Produkt aber echt top!), leider finde ich nur sehr schwer figurnah geschnittene Exemplare bei denen mir der Streifenabstand gefällt und bei dem die Streifen erst wie hier mit etwas Abstand von oben beginnen. Ich finde das schön, sollte man öfter sehen in Geschäften, dann hätte ich öfter Gelegenheit eins nachzukaufen!

  

Lederröcke habe ich eigentlich schon zwei zuhause, als ich kürzlich im SALE bei ORSAY allerdings dieses Exemplar sah, musste ich es auch noch haben! So ein Modell hatte ich bis dahin schließlich noch nicht. Nur einen Pencilskirt, einen ähnlichen mit anderen Falten und nun gut - jetzt dieses schmal um die Hüften fallende Lieblingsstück für die neue Saison! 
Allerdings habe ich zeitlich beim Kauf auch noch ein Modell in nude/rosa gesehen und was soll ich sagen? Ich glaube das muss auch noch her. Lederröcke werden für mich neben Plüschmänteln wohl der zweite Renner im Herbst sein. Mal gucken, ob die Begeisterung anhält!
Ich habe ihn zu diesem Outfit gewählt um das "gewöhnliche" Ringelshirt etwas aufzupeppen. Die Länge ist praktisch, man kann sich damit wunderbar bücken♥

 

Den Hut kennt ihr vielleicht noch von meiner Wishlist. Wie im Monatsrückblick bereits erwähnt ist er dank der Paypal-Zahlungsmöglichkeit auf NET-A-PORTER (und vorallem dem Sale!) nun endlich mein. Etwas groß, aber geht schon. Es gibt ja Anpassungsmöglichkeiten.
Abgesehen davon, dass ich ihn endlich tragen und mal fotografieren wollte fand ich einen kleinen Farbklecks zum schwarz-weissen Outfit (hui, das ist ja auch ein Trend!) ganz nett. Gut, die Haare sind ja momentan auch wieder schön farbig, aber wie gesagt. Ich wollte ihn einfach tragen und fotografieren!♥

Was haltet ihr eigentlich von NET-A-PORTER? Habt ihr dort schon einmal bestellt?

{Romantik pur!} DIY für einen JGA-Schleier

Donnerstag, 7. August 2014

1 Kommentar:
In den letzten beiden Posts wurde es ja bereits angekündigt, nun ist es soweit, hier kommt ein kleines recht einfaches DIY zu einem Brautschleier für den Junggesellinnenabschied♥

Uns als "Team Braut" ging es natürlich in der Abstimmungsphase zur ausstaffierung der Braut darum, was diese als Accessoires erhalten solle und was nicht. Ein T-Shirt bekommt sie, natürlich in Pink. Alles was danach kam, war anfangs relativ vage, allerdings kristallisierte sich beim Thema Kopfbedeckung schon sehr bald heraus, dass der Schleier nunmal der Klassiker schlecht hin und damit nahezu unmöglich für eine Auslassung ist!

Als wir uns im nächsen Schritt darüber informierten, wieviel so ein Accessoire kostet, waren wir gelinde gesagt leicht erschrocken: knapp 10 € für einen Tüllfetzen mit Kamm.
Wenn man bedenkt wie wenig andere Dinge im Leben so kosten, ist das ganz schön viel. Vorallem, wenn man bedenkt wie hoch die Materialkosten für einen Hersteller wohl sind und wie schnell sowas gemacht werden kann.

Ich habe mich dann, selbstlose Bastelfee die ich bin, freiwillig gemeldet, so etwas selbst zu machen und wie genau das geht, erfahrt ihr im Folgenden

Material
0,5 m Tüll in der gewünschten Farbe, meiner ist Rosa (Stoffe Tippel, 95 Cent)
1 Haarspange, ich habe eine mit Blütenblätterdekor gewählt (KiK, 1 €)
ausserdem werden eine normale Nähnadel und etwas farblich passendes Garn benötigt. Na gut, und eine Schere.


Den Tüllstreifen der breite nach in der Mitte falten (also dass die kurze Seite die Falte ist) und anschließend mit einem Faden (diesen am besten an einer Tüllzelle verknoten, damit er nicht durchrutscht) in ca. 1 - 2 cm langen Stichen der Kante entlang heften.


Anschließend wird der Stoff bereits gerafft und das Ende des Fadens wiederum verknotet, damit dr Tüll auch gerafft bleibt.


Nun wird der im Grunde bereits fertiggestellte Schleier mit der Haarspange zusammengeführt!


Dafür einfach die Kante des Schleiers so weit wie möglich zwischen die Griffe der Klammer legen und wieder mit Nadel und Faden (ich habe ihn hier 4-fach genommen, für besseren Halt) fixieren. Dafür die Nadel durch die Raffung und anschließend unter der Spannfeder durchziehen und das Ganze ca. 3 mal wiederholen. Achtet darauf den Faden immer wieder schön straff zu ziehen, damit der Griff anschließend auch gut bedeckt ist.


Als letzte Schönheitskorrektur und damit man von den Griffen wirklich nichts sieht, greife ich mit Nadel und Faden noch einige Blätter und ziehe diese in engem Kreis richtung Tüllschleier, wo ich den Faden nun endgültig vernähe.



Und damit ist dieses kleine Do It Yourself auch schon beendet! Ersparnis gegenüber dem Ladenpreis sind knapp 8 € und es dauert wirklich nur einige Minuten und lohnt sich damit wirklich für jeden JGA!♥

steht mir gut, nicht?

Ich hoffe ihr hattet etwas Freude hierbei, denn natürlich eignet er sich nicht nur für einen Junggesellinnenabschied sondern ganz nach belieben auch für Fasching oder Halloween, schließlich gibt es Tüll in allen erdenklichen Farben und auch das Anbringen ist kein wirklich anderes an z.B. einem Haarreif

Lasst mir gerne euer Feedback dazu hier!