{Naildesign} Christmaspudding

Mittwoch, 17. Dezember 2014

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Irgendwie war es die letzten Tage schon ziemlich still hier - irgendwie hatte ich einfach keine Gelegenheit, keine Zeit. Die Vorweihnachtszeit verlangt uns ja schließlich allen (bzw. vielen) einiges an Aufmerksamkeit ab. Aber ich will mich auch nicht beschweren, schließlich ist es zugegebenermaßen schon auch ziemlich schön durch die Geschäfte und Gassen streifen zu können, auf der Suche nach Präsenten,  am Christkindlmarkt Punsch zu schlürfen oder auch einfach auf dem Sofa Berge von Plätzchen zu vernaschen. Weichnachtstraditionen zu pflegen. Und Traditionen sind etwas schönes, wenn man sie mit Freude pflegt und sie kein lästiges Muss darstellen.



Ziemlich viel Freude bereitet mir zur Zeit auch das Lackieren meiner Fingernägel. Damit diese nicht immer nur einfarbig sind (denn sogut mir diese Muster bei anderen gefallen, für mich sind sie mir meistens "too much"), lehnen sie sich in der Adventszeit bei mir gerne an Leckereien an. Wobei mir das auch gerade erst aufgefallen ist, als mir auffiel, dass es bereits letztes Jahr um diese Zeit rum ein adventliches Naildesign mit Pfefferkuchenmännchenknopf-bezug gab (*hier*). 
Heuer dreht sich bei mir allerdings um etwas anderes, nämlich um Christmas Pudding (irgendwie bin ich heuer Christmas Pudding verrückt, ich hab mir sogar schon einen Schlafanzug in diesem Design gekauft)!





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Verwendet habe ich folgende Lacke

Der Braunton stammt von ASTOR Quick'n Go!  und trägt die Nummer 324. 
Das deckende Weiss ist "Blanc" von ESSIE
Für die grünen Blätter musste ich improvisieren und habe zwei Töne gemischt, die es allerdings nicht mehr zu kaufen gibt. Der grüne Glitter auf den Blättern ist "the most wonderful tree" aus der "cone to town" LE von ESSENCE.
Der schwarze Lack ist von P2.
Die Ilexbeeren bestehen aus großen Glitzerpartikeln von einem Confettilack.


So habe ich es gemacht

Als erstes habe ich den braunen Lack auf den gesamten Nagel aufgetragen. Als dieser trocken war, bin ich mit dem weissen Lack über die Spitze gegangen und habe einige "Kleckse" nach unten gemalt. Während dieser trocknete, habe ich mit schwarzem Lack und einem Zahnstocher Punkte auf den braunen Lack gemacht.
Wenn der weisse Lack gut getrocknet war, kam ebenfalls ein Zahnstocher zum Einsatz, um den grünen Lack in Ilex-Blattform aufzutragen.
Anschließend noch aus ein wenig Confettilack 2 - 3 größere Par
tikel/Plättchen mit einem Zahnstocher fischen und dekorativ in der Mitte anbringen. Für ein wenig mehr glitzer habe ich noch einen Hauch von "the most wonderful tree" aufgetragen sowie abschließend alles mit Topcoat fixiert.

Da die Lacke alle sehr schnell trockneten, war ich auch ziemlich fix fertig :)


Wie gefällt euch die Idee?

{Süße Sünde} Spekulatiuspralinen

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Die Weihnachtszeit soll zweifelsfrei BEsinnlich sein, einigen sinnlichen Genüssen allerdings sollte man dennoch frönen. Gebäck gehört selbstverständlich dazu. Pralinen aber auch. Schließlich muss es ja nicht immer knusprig sein, nein, manchmal wünscht man es sich doch eher zart schmelzend und das sind diese kleinen Kalorienbomben auf jeden Fall!


Ich hatte eine ganze Packung Butterspekulatius rumliegen und auch wenn ich diese dünnen Plätzchen eigentlich wirklich ungeheuer gerne knuspere, hatte ich doch kurzlich ein recht schmackhaft klingendes Rezept für Trüffelpralinen gelesen. Kurzerhand habe ich es in dem ein oder anderen Belang umgeändert und auch die Dekoration viel unterschiedlich aus, aber eigentlich ist das auch ganz gut so  - schließlich kann ich es dadurch noch weitaus besser als als "meine" Kreation bezeichnen.









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Zutaten
(für ca. 20 - 25 Stück)

100 g Spekulatius
50 g weiche Butter
60 g Haselnuss-Eierlikör
(oder etwas ähnliches)
150 g Vollmilchkuvertüre
(bzw. 150 g Weisse Kuvertüre, für helle Kugeln)

für die Deko:
2 - 3 EL Kakao, bzw. 3 Päckchen Vanillezucker
Lebensmittel "Goldstaub" (Backregal im Supermarkt)


Zubereitung

Die Kuvertüre schmelzen. Zwischenzeitlich die Spekulatius fein zerbröseln, ich habe es mir leicht gemacht und dafür meinen Küchenhäcksler verwendet. Die Brösel zusammen mit der weichen Butter und dem Likör vermengen (wenn die Butter weich genug ist, geht das spielend leicht mit einem Teelöffel). Sobald die Kuvertüre geschmolzen ist, diese unter die Keksbröselmasse rühren (auch hier hat sich der Teelöffel erstaunlicherweise ziemlich bewährt!). 

Nun die Masse für einige Zeit in den Kühlschrank stellen, bis sie fest ist (ca. halbe Stunde - Stunde, je nachdem, wie kalt der Kühlschrank ist). 

Nun kleine Kugeln daraus formen und auf einen mit Backpapier belegten oder leicht eingefetteten Teller nochmals in den Kühlschrank stellen, bis sie schön fest sind.

Den Kakao, bzw. den Vanillezucker, nach belieben mit Goldpuder mischen. Schöne Muster ergeben sich auch wenn man einige Tupfen davon in den Kakao gibt.
Die Kugeln darin rollen und in Papierförmchen geben. 



Gekühlt sollten die Pralinen ein paar Wochen haltbar sein, ich rate trotzdem dazu, sie lieber schnell zu verputzen - bei mir werden sie jedenfalls nicht alt werden!





{Weihnachtsbäckerei} Sektsterne

Sonntag, 30. November 2014

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Genau genommen wollte ich einen solchen Weihnachtsbäckerei-Post schon vor einigen Tagen bringen, bin dann aber vor lauter backen nicht dazu gekommen! 
Was ziemlich seltsam klingt, liegt an einer Art "Challenge", die mein Liebchen mir gab, die da lautete "5 Sorten Plätzchen müssen es am 1. Advent aber schon sein". Es ist nich wirkich unsere Art uns gegenseitig solche Herausforderungen zu stellen, aber wenn es passiert, dann steigt man eben auch drauf ein. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt nämlich aufrichtigerweise damit gerechnet, bis dahin etwa 2 Sorten gebacken zu haben. Wie sich das alles seit Anfang letzter Woche gedreht hat, verwundert mich selbst ein wenig. Denn: an fast jedem "freien" Feierabend stand ich in der Küche. Und am Samstag auch. Ergebnis bisher: 12 Sorten. In meinen Augen kann sich das sehen lassen! Auch wenn ich ehrlichgesagt bezweifle, dass wir die alle essen werden. Aber egal, die Kollegen freuen sich.
(So ein bischen hab' ich übrigens nebenher auch den Verdacht, dass ich es mir vor allem selbst beweisen wollte.)



Was es bisher alles gibt?
Spitzbuben, Zimtsterne, Vanillekipferl, Walnußdoppeldecker, Kokosmakronen, Butterplätzchen, Rumschnitten, Nougatkugeln, Matzurek, Spritzgebäck, Kardamommonde und Sektsterne.

Genau zu letzterem, gibt es heute ein Rezept, weil ich sie einfach soo köstlich finde!



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Zutaten
(ca. 50 - 60 Stück)

325 g Butter
100 g Zucker
2 Eier
300 g Mehl
260 weiße Kuvertüre
1/8 l Sekt
etwas zartbitter Kuvertüre zum Verzieren


Zubereitung

Die weisse Kuvertüre etwas zerkleinern und schmelzen, sie sollte nicht zu warm sein, aber durchaus flüssig.
Den 1/8 l Sekt erwärmen, er soll nicht heiß sein, nur angenehm warm, wie die Kuvertüre!
125 g der Butter in einer schüssel schaumig schlagen und zuerst die geschmolzene helle Kuvertüre na ch und nach unterrühren, dann den Sekt nach und nach unterrühren. Das geht recht einfach und schmeckt jetzt schon ziemlich gut! Dann ab damit in den Kühlschrank. 
Da die Creme reichlich bemessen ist, darf man auch gerne ein wenig naschen ;-)

Die restliche Butter mit dem Zucker und den Eiern verühren, das Mehl nach und nach unterkneten, zu einer Kugel formen und in Folie für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Teig nun dünn ausrollen (ca. 3 mm, er geht gut auf) und mit die Formen ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, das für 10 Minuten in den auf 180 ° C vorgewärmten Ofen geschoben wird (mittlere Schiene, Ober-/Unterhitze).

Die Plätzchen auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen.

Die Creme aus dem Kühlschrank nehmen und etwas durchrühren. Entweder in einer großen Spritztülle, einem Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke oder einfach mit einem Teelöffel kleine Portionen der Creme auf je einen Stern geben und mit einem zweiten bedecken.

Um die Sektsterne zu verzieren, habe ich zartbitter Kuvertüre geschmolzen bis sie sehr flüssig ist. Mit einem Esslöffel kleine Portionen aufnehmen und diesen sehr senkrecht gehalten über die Plätzchen "schwingen", und zwar kreuz und quer. Viel einfacher, als es klingt! Alternativ geht das natürlich auch mit einer dünnen Spritztülle (beispielsweise).


Tipp

Sicherlich schmecken die Sektsterne nicht nur mit Sekt. Auch Whisky, Williamsbirne oder Glühwein kann ich mir sehr harmonisch vorstellen und wer weiß? Vielleicht werde ich es auch noch probieren...denn eigentlich wollte ich noch Weihnachtsstempelkekse machen...mit Füllung!


Habt ihr schon Plätzchen gebacken? Welche Sorten mögt ihr am liebsten?
Seid ihr noch an weiteren Rezepten dafür interessiert?

{schnell & gut} Marzipan-Schokoladen Schweineöhrchen

Sonntag, 9. November 2014

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Wer kennt es nicht: man braucht Süßes und es muss schnell gehen.

Die Gründe dafür kennen vielfältig sein, a) man hat Gelüste, b) man hat Gäste oder c) man braucht noch ein kleines Naschmitbringsel für die Kaffeetafel, den Mädelsabend oder was auch immer.

Genau hierfür sind die Marzipan-Schokoladne Schweineöhrchen bestens geeignet. Sie sind schrecklich lecker und am besten ganz frisch zu genießen (warm ein Traum!) und sind dabei so einfach, dass man sie sogar mit zwei linken Händen zaubern kann.


Zutaten
Marzipan Rohmasse
1 Rolle Blätterteig
Schokotropfen / gehackte Schokolade

Zubereitung
Eine Arbeitsplatte mit Frischhaltefolie auslegen und die Marzipanrohmasse daraufgeben. Eine zweite Schicht Frischhaltefolie darüber legen und ausrollen (gibt weniger Sauerei mit Folie, da es ansonsten eine ziemlich klebrige Angelegenheit werden kann).

Den Blätterteig ausbreiten und etwas in Form zupfen (ich finde er zieht sich einfach gerne zusammen). Dann die Marzipanplatte (natürlich ohne Folie) darauflegen und das ganze mit den Schokotropfen oder der gehackten Schokolade bestreuen.

Anschließend die Platte von beiden Seiten her einrollen und mit einem scharfen Messer (damit nicht nur alles zerquetscht wird) in ca. 1 cm breite Scheiben schneiden und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech oder Rost legen und nach Anleitung backen (das dauert ca. 10 Minuten). Die Backzeit kann ein wenig variieren, da kommt es auf den jeweiligen Backofen an, aber wenn sie fertig aussehen, sind sie das normal auch.




Anschließend kurz abkühlen lassen und dann kann genascht werden!
Wer will, könnte sie natürlich auch ganz auskühlen lassen und noch eckchenweise in Schokoladenglasur tunken♥



Natürlich könnte man für die "Füllung" auch andere Dinge wählen, im Grunde genommen eignet sich alles, was man an Utensilien zu Hause haben könnte. 
Von Zimt-Zucker mit Apfelscheibchen zu Nutella oder Marmelade ist alles drin. Wer will, könnte sie auch deftig mit Frischkäse und kleinen Gemüsewürfeln füllen, oder mit Ajvar, Käse....und so weiter und so fort! 


Ich hoffe ich konnte euch ein klein wenig inspirieren!

{Happy Halloween} Graveyard-Cake

Freitag, 31. Oktober 2014

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Heute, am 31. Oktober, ist es wieder soweit: Halloween.

Deshalb, und weil ich ein kleiner Halloween-Fan bin, gibt es heuer ein Halloween-Rezept von mir, für euch. Es eignet sich übrigens auch bestens für eine Party, damit ist eine große Ladung Dessert geschaffen und dekorativ ist es auch noch!

Der Friedhofskuchen ist schön schokoladig, kokosnussig und süß – viel mehr sollte es eigentlich nicht brauchen ;-)
Und bevor ich hier noch lange herumschwafel, komme ich einfach mal zum Rezept!


{Happy Halloween} Mandarinen im Kürbisgewand

Donnerstag, 30. Oktober 2014

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Der Titel klingt ja diesmal wirklich kompliziert, dabei ist das um was es hierbei geht, genau das ganz und gar nicht! Nein, es ist sogar mehr als einfach und die Liste der benötigten Utensilien gestaltet sich so kurz, dass ich glatt etwas schwafeln muss, um bei diesem Post etwas Länge vorzutäuschen, die sich so aus dem Thema gar nicht ergäbe.

Aber fangen wir doch mal von vorne an: Halloween.
Zu Halloween wollen viele Leute ja Deko, für die Stimmung oder für die Party, oder auch für die Stimmung auf der Party.

Wer jetzt basteltechnisch eher unbegabt ist und obendrein womöglich aus Gründen der Spontanität oder des nicht-in-die-Gänge-kommens nicht die nötige Zeit für große Aktionen hat, der wird hier ganz sicher fündig. Ausser er mag keine Zitrusfrüchte - wobei sie sich dann auch noch ganz prima an umherziehende Monsterhorden mit "Trick or Treat"-Kampfesschreien verteilen lassen. Die Eltern wird's freuen - endlich mal nichts mit raffiniertem Zucker.



Was man dafür braucht?
- Wasserfeste Fasermaler
- Mandarinen (wobei sich Orangen, Clementinen, Grapefruits und ähnliches natürlich ganz genau so eignen)

Wie man's macht?
 Na, wie wohl? Gesicht aufmalen, fertig!
Wer trotzdem eine Anleitung will, hier ein paar Bilder mit Beschreibung, für die "3 D"-Variante. Die andere ist ja noch selbsterklärender ;-)




Happy Halloween!

(OotD) Jeans & Karo

Sonntag, 12. Oktober 2014

1 Kommentar:
Meistens sind meine Outfits ja eher weiblich, mit Röcken, Kleidern und solchen verspielten Sachen. 

Aber ich kann auch anders, manchmal ist mir nach richtigen Casual-Looks und ich laufe rum, wie ein fröhliches Landei nunmal so rumläuft, als "girl next door": unaufgeregt, casual und bodenständig.

Nun gut, so ganz konnte ich es doch nicht sein lassen und zumindest die Fingernägel wollten in einem schönen Dunkelrot erstrahlen. Ein bisschen Diva muss dann doch sein, sieht ja gleich viel schicker aus♥

Ansonsten bin ich dem Look aber jahreszeitlich gerecht und treu geblieben. Offene Haare treffen auf schlichtes Make-Up, eine dunkelblaue Skinny Jeans mit leichter Waschung und obenrum auf ein Ripptop unter einem geknoteten Karohemd in Rot-Blau und beige Wildlederstiefeletten.
Fehlt eigentlich nur noch ein Pony neben mir. Aber dafür hab' ich ja 'ne Katze, stellt euch einfach vor es wär ein Pinto♥






Sehr casual, sehr bequem und sehr praktisch - und trotzdem auch mal sehr hübsch, wie ich finde. Ich habe mich in diesem Outfit sehr wohl gefühlt und ich denke ich werde es diesen Herbst noch öfter tragen, von der Bluse bin ich einfach nach wie vor begeistert!

Wie ist es bei euch so? 
Kleidet ihr euch gern "casual" und bequem oder seid ihr mehr der "wer schön sein will muss leiden"-Typ?

{Wiesn Spezial} Charivari DIY für Individualisten

Dienstag, 16. September 2014

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Der ein oder andere hat es schon bemerkt: die Wiesn' rückt näher.

Wie jedes Jahr öffnet das Oktoberfest im September wieder seine gewaltigen Pforten für noch gewaltigere Besucherzahlen.
Ich persönlich freue mich bereits jetzt wie ein Schnitzel, steht doch dann auch immer der große Trachtenumzug an. Denn, auch wenn ich kein eingeschworener traditioneller Trachtler höchstselbst bin, ich schau's mir fei scho' g'scheit gern an.♥

Nebenbei ist es so, dass ich ganz gern modernere Trachtenmode trage. Ich trenne da auch ganz bewusst zwischen traditionell und modern/kitschig. Auf das eine würd' ich nie was kommen lassen, beim anderen gibt's genügend Für und Wider. Trotzdem mag ich die Mode, weil ich Mode nun mal auch ganz allgemein ganz gern mag!
Das alles mag für alle die auch auf "Zwiedawurzn" nicht vollkommen fremd sein bekannt sein, für alle anderen eventueller Weise auch seit den Wiesn' Postings.

Das schöne an jeder Art von Tracht, ganz gleich ob traditionell, verkitscht oder modisch ist die Vielzahl der Details die man einarbeiten kann. Das tolle daran wiederum: Jeder kann jedes Dirndl von der Stange nach Wunsch individualisieren.
Heute geht es mir dabei um ein ziemlich modisch verkitschtes Accessoire, das Charivari.
Denn gerade heuer scheinen sie nach den Fotoprintschürzen und reichlich federgeschmückten Hüten (die beide immer noch getragen werden) und den Glubberl'n (die wieder zurückgehen) der Trend auf den Volksfesten und damit letzten Endes ja auch auf der Wies'n zu sein und zu werden♥
Für solch hübsche Stücke allerdings kann man bisweilen gut und gerne mehr Geld hinblättern, als man eigentlich möchte und dann sind sie noch nicht einmal individuell.
Dabei sollten sie gerade dies sein: individuell.
Schließlich ist eben dieses auch die Bedeutung eines Charivaris. Es handelt sich dabei nämlich mehr oder weniger einfach um ein "Sammelsurium" und auch wenn dieses gemeinhin originelle und vor allem auch originale Teile aus der Jagd enthält (z.B. Grandeln) gibt es ebenso Fassungen die "lediglich" z.B. Halbedelsteine beinhalten. Auch Münzen sind oft und viel gesehen.
Des Weiteren ist ein echtes Charivari gemeinhin auch aus Silber gearbeitet. Ob man sich das leisten kann oder will muss jeder selbst wissen, wobei es für viele wohl eher eine Modeschmucksache bleiben wird. Man kann aber natürlich auch d'rauf sparen und investieren.

Für meine Variante allerdings, tun es günstigere Grundmaterialen, allerdings handelt es sich auch "nur" um ein modisches Accessoire. Was nicht heisst, dass es nicht schön ist♥

ÜBRIGENS: Wem das allerdings zuviel Arbeit ist, der kann das Ganze auch noch einfacher, dafür aber weniger individuell haben. Wie das geht, erfahrt ihr die nächsten Tage!

Material
❤ schmale Kette aus dem Baumarkt oder Miederkette in entsprechender Länge
❤ Schmuckschnur
❤  4 Quetschperlen
❤ Verbindungsringe (soviele wie Charms + 3)
❤ Charms
❤ Perlen
❤ 4 Perlenkappen
❤ 1 Verbinder
❤ 2 Karabiner
❤ Zange
❤ Fassung + Schmuckkleber + Bildchen + Klebecabochon

Anleitung
Ganz allgemein ist es natürlich hilfreich, sich vor dem Kauf entsprechenden Materials Gedanken darüber gemacht zu haben, wie man sich das Charivari vorstellt...

Für die richtige Länge der Kette empfiehlt es sich, den Abstand zwischen den beiden Miederösen (bzw. Gürtelschlaufen, falls ihr es an einer Lederhose anbringen wollt) z.B. unter Verwendung eines Lineals zu messen. Gebt der gemessenen Länge noch ein klein wenig Länge zu, schließlich sollte es sich ja auch nicht spannen.

Da ich ein einen Bildanhänger an diesem Charivari wollte, habe ich damit angefangen.
Dafür einfach ein Bild in der entsprechenden Größe ausdrucken (Laserdrucker) und ausschneiden. Den Boden der Fassung mit Schmuckkleber bestreichen und das Bildchen darauf kleben, ein wenig antrocknen lassen und dann das Klebecabochon draufsetzen und ein wenig andrücken. Der Anhänger ist damit fertig!




Für das Charivari als erstes ein Stück Kette in der benötigten Länge abschneiden.


Um den Verbinder mögichst mittig auszurichten, habe ich die Kette neben ein Lineal gelegt. Merkt euch das Kettenglied an das der Verbinder gemacht werden soll und befestigt diesen mit einem Verbindungsring.
Dafür mittels der Zange einzelne Verbindungsringe "dehnen", bis die Öffnung weit genug ist um dann die Charms/Verbinder an der jeweiligen Stelle der Kette anbringen. Die Ringe anschließend natürlich wieder schließen.



Genauso wird jetzt auch mit den Charms und den dafür vorgesehenen Verbindungsringen verfahren!


Ist das getan, können wir mit der Perlenkette fortfahren.
Hierfür zuerst einen doppelten dicken Knoten in die Schnur machen und diese durch die Öffnung der Quetschperle führen (so, dass der Knoten dann wie eine Perle zwischen zwei Muschelschalen liegt) und die beiden Hälften zusammendrücken.
Anschließend zuerst eine Perlenkappe auffädeln und dann Perlen, 1 Charm, Perlen, 1 Charm, Perlen. Am Ende wieder mit einer Perlenkappe und einer Quetschperle abschließen und die Schnur wieder gut verknoten (und dann natürlich wieder die Quetschperle zusammen"quetschen").
So für beide Seiten verfahren♥



Dann kommen wieder unsere alten Freunde, die Verbindungsringe, zum Einsatz! 
Auf der anderen Seite natürlich genauso machen und an den jeweiligen äusseren Enden mit einem Karabiner versehen.


Zu guter letzt kommt noch meine Fassung mit dem Bild von Jennerwein zum Einsatz!
Dieses wird ebenfalls mittels Verbindungsring angebracht.


Ich hoffe euch gefällt mein DIY zum Thema und ihr fühlt euch inspiriert!

Ganz nebenbei bemerkt, wird dies in der kommenden "Countdown"-Zeit vor der Wies'n erst ein Auftakt zu weiteren Posts mit Trachtenbezug werden. Ich hoffe euch werden diese Postings ebensolche Freude bereiten, wie mir.♥


Geht ihr heuer auf die Wies'n? Wart ihr schonmal dort? 
Oder darf euch das alles getrost gestohlen bleiben?
Lasst es mich wissen! ♥

{OotD 03.09.2014} hart & zart

Freitag, 5. September 2014

1 Kommentar:
In diesem Sommer der in Wirklichkeit eigentlich gar keiner war (zumindest nicht gefühlt und ich bitte, ja ich bitte darum jetz in Gedanken Lieder wie "Wann wird's mal wieder richtig Sommer" zu hören) war einem ja doch schon allein der Temperaturen wegen nach etwas wärmeren Kleidungsstücken. Schade eigentlich, da ich den Sommer wirklich gerne mag, Sommer ist für mich übrigens gelb und kommt in meiner Beliebtheitsskala der Jahreszeiten gleich nach Frühling (welcher im übrigen hellgrün ist), allerdings tut das jetzt eigentlich nichts zur Sache, ich wollte es nur mal "gesagt" haben♥

Jedenfalls halten doch bei mir schon die ersten Herbstpieces Einzug in den Alltagsoutfits, obwohl gerade mal die erste Septemberwoche in Gange ist. Ganz vorne dabei ist momentan ja mein neuer Lederrock. Es ist zwar nun nicht so, dass ich seit dem letzten Outfitpost nichts anderes getragen hätte, wie der Schein vermuten lassen könnte, aber in dem Rock gefalle ich mir nunmal derzeit schon ganz gut. Ausserdem geht der Wind nicht so durch.




Da ich die schöne warme Jahreszeit allerdings noch nicht loslassen will habe ich diesmal farbigere/fröhlichere Nebendarsteller gewählt, vor allem die zart aricotfarbene Bluse hat es mir dazu angetan - und für die Verspieltheit eine Schmetterlingskette, die ich eigentlich schon viel zu lange nichtmehr getragen hatte.
Die spitzen Schnürpumps sind von Zara - ich habe sie mir bereits vor Jahren erstanden und ich muss sagen, dieser Kauf hat sich wirklich gelohnt! Der Absatz ist nicht zu hoch, durch das Schnürdetail hat man einen guten Halt - was will man mehr?
Nur die Sache mit der schwarzen Strumpfhose stimmt mich etwas unfröhlich. Sie gefällt mir zwar sehr gut (und schwarz macht ja bekanntlich schlank in in Verbindung mit schwarzen Schuhen streckt es auch ganz schön) aber viel lieber hätte ich noch nacktes Bein und die Temperaturen dazu ;-)

Erinnerung für mich: mal wieder eine hautfarbene Strumpfhose kaufen, sieht irgendwie sommerlicher aus und hält doch auch ein wenig warm.


Wie ist es bei euch? Auch so unangenehm herbstkalt? Welche Lieblingsstücke tragt ihr um im Sommer nicht zu frieren?


{Home Made Kekse} Meine ersten Stempelversuche!

Dienstag, 19. August 2014

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Gebacken habe ich diesen Sommer bisher reichlich wenig, bis auf die Samba-Tänzerin und recht einfache Johannisbeertarte deren Rezept nicht auf meinem Mist gewachsen ist ich mir icht selbst ausgedacht habe war da nicht viel.
Dann habe ich allerdings in der Speißekammer zufällig den "HOME MADE"-Keksstempel von Birkmann wiederentdeckt, den ich vor einigen Monaten um jeden Preis und komme-was-da-wolle SOFORT haben musste und der nun bis vergangenes Wochenende ein recht unspektakuläres Dasein im Regal fristete.
Irgendwie tat er mir leid. Also dachte ich: "machse Kekse!".

Gesagt getan und ich muss sagen, so ein reichlich banaler Butterkeks sieht doch gleich viel hübscher aus, wenn ein Stempel drauf ist
 
 
Mein Keksrezept:
300 g weiche Butter
120 g Puderzucker
380 g Mehl
Sahnelikör oder (Kokos-)milch
Mehl zum ausrollen und etwas Stärke für den Stempel


Die Butter wird zuerst grob zerstückelt und kommt dann in eine große Rührschüssel wo sie mit dem Handrührgerät schaumig geschlagen wird.
Anschließend den Puderzucker einsieben und unterrühren. Das Mehl abwechselnd mit einem EL Sahnelikör (ich nehme liebend gerne Panna Cotta-Likör) in 4 - 5 Schritten untermengen.

Nun kommt der Teig in der Schüssel für ca 40 - 60 Minuten in den Kühlschrank (er sollte gut fest, aber noch formbar sein).

Nach dieser Zeit den Teig in 2 - 3 Teile Stücke teilen und einzeln verarbeiten (so bleibt er länger fest).
Den Teig zwischen zwei Frischhaltefolien mit reichlich Mehl ausrollen (sollte der Teig arg klebrig sein, kann man hierbei auch gut Mehl einarbeiten um die Konsistenz zu verbessern!) bis er max 5 mm dick ist. 
Nun kann man mit einem zum Keksstempel passenden Kreisausstecher runde Kekse ausstechen, dann den Keksstempel in Stärke tunken und die runden Kekse damit ... nun ja... stempeln!

Die Kekse auf ein mit Backpapierbelegtes Blech oder Gitter legen und etwa mittig in den auf 190 ° C vorgeheizten Backofen geben und in ca 30 Minuten goldgelb backen.

Anschließend auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen.

Und schon sind wir fertig!

Die Kekse schmecken wunderbar butterig und süß, sind aber beileibe nichts für Kalorienzähler♥



OOTD: Stripes & Leather

Mittwoch, 13. August 2014

Kommentare:
Ich hab's gesagt. Ich hab's gesagt! Ich hab' gesagt, dass demnächst ein paar neue Outfitposts reinflattern und schon ist es soweit.

Bei uns ist es derzeit mal wieder (wie sooft in diesem Sommer) recht nass und eher kalt. Daher entschied ich mich für ein Outfit mit langärmeligem Shirt mit Ringeln. 


Ringel und Streifen gehen ja im Grunde genommen eh immer - zumindest in meinen Augen und durch den derzeitigen (im Grunde genommen ja eigentlich "immerwährenden") Marinetrend fährt man damit auch nicht verkehrt. Irgendwann in der nächsten Zeit bräuchte ich eigentlich ein neues Ringelshirt, dieses hier habe ich nun schon seit ein paar Jahren und zugegebenermaßen fängt es schon zu fusseln an (für ein NoName-Billigladen-Produkt aber echt top!), leider finde ich nur sehr schwer figurnah geschnittene Exemplare bei denen mir der Streifenabstand gefällt und bei dem die Streifen erst wie hier mit etwas Abstand von oben beginnen. Ich finde das schön, sollte man öfter sehen in Geschäften, dann hätte ich öfter Gelegenheit eins nachzukaufen!

  

Lederröcke habe ich eigentlich schon zwei zuhause, als ich kürzlich im SALE bei ORSAY allerdings dieses Exemplar sah, musste ich es auch noch haben! So ein Modell hatte ich bis dahin schließlich noch nicht. Nur einen Pencilskirt, einen ähnlichen mit anderen Falten und nun gut - jetzt dieses schmal um die Hüften fallende Lieblingsstück für die neue Saison! 
Allerdings habe ich zeitlich beim Kauf auch noch ein Modell in nude/rosa gesehen und was soll ich sagen? Ich glaube das muss auch noch her. Lederröcke werden für mich neben Plüschmänteln wohl der zweite Renner im Herbst sein. Mal gucken, ob die Begeisterung anhält!
Ich habe ihn zu diesem Outfit gewählt um das "gewöhnliche" Ringelshirt etwas aufzupeppen. Die Länge ist praktisch, man kann sich damit wunderbar bücken♥

 

Den Hut kennt ihr vielleicht noch von meiner Wishlist. Wie im Monatsrückblick bereits erwähnt ist er dank der Paypal-Zahlungsmöglichkeit auf NET-A-PORTER (und vorallem dem Sale!) nun endlich mein. Etwas groß, aber geht schon. Es gibt ja Anpassungsmöglichkeiten.
Abgesehen davon, dass ich ihn endlich tragen und mal fotografieren wollte fand ich einen kleinen Farbklecks zum schwarz-weissen Outfit (hui, das ist ja auch ein Trend!) ganz nett. Gut, die Haare sind ja momentan auch wieder schön farbig, aber wie gesagt. Ich wollte ihn einfach tragen und fotografieren!♥

Was haltet ihr eigentlich von NET-A-PORTER? Habt ihr dort schon einmal bestellt?

{Romantik pur!} DIY für einen JGA-Schleier

Donnerstag, 7. August 2014

1 Kommentar:
In den letzten beiden Posts wurde es ja bereits angekündigt, nun ist es soweit, hier kommt ein kleines recht einfaches DIY zu einem Brautschleier für den Junggesellinnenabschied♥

Uns als "Team Braut" ging es natürlich in der Abstimmungsphase zur ausstaffierung der Braut darum, was diese als Accessoires erhalten solle und was nicht. Ein T-Shirt bekommt sie, natürlich in Pink. Alles was danach kam, war anfangs relativ vage, allerdings kristallisierte sich beim Thema Kopfbedeckung schon sehr bald heraus, dass der Schleier nunmal der Klassiker schlecht hin und damit nahezu unmöglich für eine Auslassung ist!

Als wir uns im nächsen Schritt darüber informierten, wieviel so ein Accessoire kostet, waren wir gelinde gesagt leicht erschrocken: knapp 10 € für einen Tüllfetzen mit Kamm.
Wenn man bedenkt wie wenig andere Dinge im Leben so kosten, ist das ganz schön viel. Vorallem, wenn man bedenkt wie hoch die Materialkosten für einen Hersteller wohl sind und wie schnell sowas gemacht werden kann.

Ich habe mich dann, selbstlose Bastelfee die ich bin, freiwillig gemeldet, so etwas selbst zu machen und wie genau das geht, erfahrt ihr im Folgenden

Material
0,5 m Tüll in der gewünschten Farbe, meiner ist Rosa (Stoffe Tippel, 95 Cent)
1 Haarspange, ich habe eine mit Blütenblätterdekor gewählt (KiK, 1 €)
ausserdem werden eine normale Nähnadel und etwas farblich passendes Garn benötigt. Na gut, und eine Schere.


Den Tüllstreifen der breite nach in der Mitte falten (also dass die kurze Seite die Falte ist) und anschließend mit einem Faden (diesen am besten an einer Tüllzelle verknoten, damit er nicht durchrutscht) in ca. 1 - 2 cm langen Stichen der Kante entlang heften.


Anschließend wird der Stoff bereits gerafft und das Ende des Fadens wiederum verknotet, damit dr Tüll auch gerafft bleibt.


Nun wird der im Grunde bereits fertiggestellte Schleier mit der Haarspange zusammengeführt!


Dafür einfach die Kante des Schleiers so weit wie möglich zwischen die Griffe der Klammer legen und wieder mit Nadel und Faden (ich habe ihn hier 4-fach genommen, für besseren Halt) fixieren. Dafür die Nadel durch die Raffung und anschließend unter der Spannfeder durchziehen und das Ganze ca. 3 mal wiederholen. Achtet darauf den Faden immer wieder schön straff zu ziehen, damit der Griff anschließend auch gut bedeckt ist.


Als letzte Schönheitskorrektur und damit man von den Griffen wirklich nichts sieht, greife ich mit Nadel und Faden noch einige Blätter und ziehe diese in engem Kreis richtung Tüllschleier, wo ich den Faden nun endgültig vernähe.



Und damit ist dieses kleine Do It Yourself auch schon beendet! Ersparnis gegenüber dem Ladenpreis sind knapp 8 € und es dauert wirklich nur einige Minuten und lohnt sich damit wirklich für jeden JGA!♥

steht mir gut, nicht?

Ich hoffe ihr hattet etwas Freude hierbei, denn natürlich eignet er sich nicht nur für einen Junggesellinnenabschied sondern ganz nach belieben auch für Fasching oder Halloween, schließlich gibt es Tüll in allen erdenklichen Farben und auch das Anbringen ist kein wirklich anderes an z.B. einem Haarreif

Lasst mir gerne euer Feedback dazu hier!