{Shopping} Warum das Glück manchmal eine schwarze Jeans ist

Dienstag, 17. November 2015

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Für jeden der nicht über die von Modeunternehmen vorgegebenen Maße verfügt (und dabei spielt das Gewicht gar nicht zwangsläufig die Hauptrolle will ich mal ganz forsch behaupten) ist der Kauf einer neuen Lieblingsjeans alles andere als eine freudige kleine Shoppingtour, sondern Krieg. Krieg gegen den Schnitt, Krieg gegen den Stoff und natürlich auch Krieg gegen sich selbst, aka "die Figur".

Viele schöne gemeinsame Stunden, tolle gemeinsame Erlebnisse, ergreifende Momente - in der perfekt sitzenden, gut aussehenden Lieblingsjeans erlebt man vieles. Daher ist es wohl auch so schwer, sie eines Tages gehen zu lassen. Ausserdem weiß man ab einem gewissen Alter aus Erfahrung auch, wie schwer es sein wird, einen passenden Ersatz dafür zu finden.

Die Suche nach einer perfekt sitzenden Jeans ist nämlich alles andere als Spaß. Es ist Arbeit, Workout und die Verkörperung tiefschürfender Resignation in einem.
Bereits vor einer Weile musste ich mich seelisch darauf einstellen auf die Suche nach einer neuen Lieblingsjeans zu gehen - zu durchgescheuert mein alter Liebling. Bei anderen passiert das ja scheinbar an den Knien und die Hosen sehen danach immer noch total "cool" und "hip" aus -  bei mir aber nicht. Bei mir passiert das eher im Schrittbereich. Vermutlich weil ich nicht über eine Tigh Gap verfüge. Ich weiß nicht, wie andere das machen. Aber an den Knien ging mir noch keine Hose zugrunde. Noch nie, egal, was ich damit gemacht habe.



Jedenfalls war es nun an der Zeit auf die Suche nach der perfekt sitzenden Jeans zu gehen - oder einer, die wenigstens ziemlich gut passt. Was gar nicht so einfach war, denn die Kämpfe die in dieser Zeit in diversen Umkleidekabinen gefochten wurden, waren kein Spaß. Denn wenn ich überhaupt ein Modell fand, das meinen superstretchigen Ansprüchen entsprechen konnte, dann gab es das wahlweise nicht in meiner Größe oder ich dachte nur, dass es sie in meiner Größe gäbe. Spätestens in der Kabine stellte sich nämlich letzteres oft als böser Irrtum heraus!
Entweder oben weit und unten eng, oder am Bund zu eng und an den Beinen seltsam weit (sieht doch bei Stretch immer seltsam aus!) oder wahlweise überall eng, aber an den Knien weit. Und ich kann es nicht leiden, wenn eine schmale Hose ausgerechnet an den Knien weit ist! Genau das ist allerdings auch das Problem bei vielen Hosen die vermeintlich beim Kauf passen - sie werden viel zu schnell weit an den Knien, leiern und beulen aus. Ein No-Go für mich. Wenn schmal, dann schmal, und zwar überall und das dann auch bitte länger als 3 Stunden. Sonst kann ich gleich die Boyfriend oder Boot-Cut tragen, da sieht das dann wenigstens gut aus.

Nach vielen verlorenen Schlachten allerdings war es letztendlich soweit: ich habe den Krieg gewonnen!
Ich habe eine neue schwarze Skinny gefunden, die (zumindest fast) alles das hat, was ich will!
  • Sie ist superstretchig 
  • beult und leiert nicht aus und 
  • sitzt auch an den Waden nicht zu eng! 
Gut, der Bund könnte einen Hauch niedriger sein, aber das ist nicht der Rede wert. Ist ja auch irgendwie "In" zurzeit und solange mir irgendjemand lange genug propagiert, dass high-waisted Jeans total toll sind, kann ich darüber hinwegsehen (auch wenn die meisten einen echten Giga-Arsch machen wie bei Kim Kardashian).
Der Blazer ist übrigens auch von H&M, für alle Interessierten. Ich habe ihn auf der gleichen Shopping-Tour gekauft, wie die Hose (oder Männchen ihn mir aufgequatscht? Irgendwas dazwischen. Schuhe (ALDI Süd), Schal (H&M) und Top (Orsay...glaube ich) sind alle schon etwas älter und so wohl nicht mehr erhältlich.


Meine neue Jeans hat den klang- und verheißungsvollen Namen "Shaping Skinny Regular Jeans", ist von H&M und hat 49,99 € gekostet - nicht wenig für H&M, aber für eine gutsitzende Jeans kann man nicht meckern. Vom Shaping Effekt merke ich soweit bewusst nichts, das war aber auch nicht der Grund für den Kauf (würde ich aber auch öffentlich nicht zugeben wollen, wenn es so wäre).
Dafür aber kann ich sagen, dass sie sich sehr gut anfühlt und an den Körper anpasst. Das ganze Stretchgedöns hält die ganze Hose so in Form, dass man sie sogar (ungelogen) mehrere Tage hintereinander tragen kann, ohne dass sie irgendwo ausleiern würde. Spitze sag ich da nur, und freue mich, den Herbst nun wieder in einer schwarzen Skinny und schönen Übergangsoutfits genießen zu können♥

Wie geht es Dir beim Hosen kauf? Verspürst Du auch im Vorfeld bereits das stille Grauen nichts passendes zu finden oder gehörst du zu jenen wenigen glücklichen Frauen, die einfach eine Jeans greifen, reinschlüpfen und eine neue gefunden haben?

{Outfit Of The Day 20.05.2015} Romantische Spitze

Montag, 20. April 2015

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Der Frühling bringt mit den nach ihm benannten Frühlingsgefühlen nicht nur Leibe und Neubeginn sondern auch Träumereien und in der Mode immer wieder pastellene Farben. Zwischen Vogelgezwitscher, den ersten warmen Sonnenstunden des Jahres und blühenden Blumenbanketten gebe ich mich der romantisch-träumerisch aufkeimenden Opulenz des Früh-Frühlings nur zu gerne hin!

Vorbei sind für den Moment nun die noch kargen Tage des März, in denen das Grün der Wiesen noch eher Nato-Oliv und die Blumen schwer zu finden sind. Endlich strotzt die Welt wieder vor Schönheit und Lebensfreude! Ich liebe ihn. Den Frühling. Ich liebe es, wie er noch durchhaucht von der Kälte des gerade erst vergangenen Winters ist. Die Klänge die die Lüfte erfüllen - die Rasenmäher mal außen vor gelassen. Sie bringen mich einfach viel zu schnell auf den Boden der Tatsachen zurück.

In der Mode wird der Frühling ja jedes Jahr auf's Neue von zarten Pastell/Sorbet/Softeisfarben eingeläutet und auch wenn sie so manchem schon zum Halse heraushängen, bei mir tun sie's noch lange nicht!
Aus diesem Grund habe ich mich heute morgen auch ganz spontan und wider erwarten in mein pastellgelben Spitzenkleid geworfen. Ich gebe zu: mit seinen Keulenärmeln ist es schon ein wenig speziell, aber ich liebe es dennoch.
Genau genommen habe ich es ja sogar schon seit einigen Jahren, ich weiß auch leider gar nicht mehr woher es stammt, aber ich weiß, dass ich es bisher viel zu selten getragen haben. Das liegt nicht daran, dass es mir nur stimmungsabhängig zusagt, sondern daran, dass es schon arg kurz ist und ich mich ohne blickdichte Strumpfhosen im Alltag kaum zulänglich damit bewegen kann. Heute. an diesem strahlenden fast wolkenlosen Morgen war mir dass allerdings egal. Dünne, hautfarbene Strumpfhose dazu und fertig. Beim Bücken muss man sich zwar schon ein wenig Disziplin aneignen, aber es geht durchaus.

Noch schnell einen Blumenhaargummi ins Haar und damit es kein Romantik-Overkill wird, dazu meine relativ neuen Sommerboots von ALDI Süd. Für gerade einmal 10 Euro konnte ich ihnen nicht widerstehen!







Sehr ungewohnt diesmal bei den Bildern ist für mich, dass ich relativ ungeschminkt bin. Ich trage heute nämlich kein Make-Up. Nur ein wenig Abdeckstift um die Augen, damit ich wacher aussehe (und das restliche Programm eben, mit Lidschatten und Mascara....aber eben kein Make-Up). Meine Haut hat sich in diesem Jahr wirklich sehr verbessert, was mich wirklich freut. Ich fühle mich viel selbstbewusster. Gerade auch wenn ich an die kommende Badesaison denke.

Bist Du auch so ein Frühlings-Fan wie ich?

{In der Osterbäckerei} Rübli Cup Cakes

Samstag, 4. April 2015

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Die Osterzeit steht vor der Tür und mit ihr viele liebgewonnene Traditionen. Eine davon ist für mich definitiv das Backen diverser Traditioneller Dinge. Von Osterlämmern über den klassichen Osterzopf bis hin zum Hermann. Ich liebe sie alle und jede Spezialität auf ihre Weise. Noch ist Zeit zu backen und die guten Stücke unter den Lieben zu verteilen.

Wer mich kennt, bzw. in meinem engeren Verwandtenkreis ist und in greifbarer Nähe wohnen blieb, wird vielleicht schon bemerkt haben, dass ich zur Osterzeit gerne mal ein Osterlamm (oder wahlweise auch ein Osterhäschen) verschenke. Also, aus Teig versteht sich. Lebewesen sind schließlich keine Geschenkartikel. Zumindest seit kurzer Zeit, davor fehlten mir Muße und ... ja, hauptsächlich fehlte mir die Muße. Wo diese nun plötzlich herkam weiß ich nicht, aber sie ist gekommen um zu bleiben. Zumindest bisher und ich will es mir mit ihr auch nicht verscherzen.

Ich suche mir dann meist einen ruhigen Tag kurz vor der Osterzeit aus um mit der Bäckerei zu beginnen, damit die Waren bis zum Ostersonntag auch möglichst frisch bleiben. In diesem Fall war das mal wieder der Karfreitag, obwohl ich die Rezepte ja auch noch Posten wollte und das so unmittelbar vorher eher ungünstig ist. Eigentlich hätte es die Woche davor werden sollen, schließlich kenne ich mein eigenes Zeitmanagement mittlerweile zur genüge und weiß: das wird nix, mir hoppelt läuft die Zeit davon. Bilder bearbeiten und vor allem zuallererst mal schießen - das dauert einfach ein wenig. Dennoch treffen wir uns heute wieder hier, am Karsamstag.

So oder so habe ich nun hier mein Rezept für zuckersüße Rübli Cup Cakes!




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Zutaten


Für den Teig
120 g Gelberüben, 125 g weiche Butter, 100 g Zucker, 2 Pck. Vanillezucker,
2 Eier, 100 g Mehl, 1/2 Pck Backpulver, 100-120 g gehackte Nüsse (ich habe Pekannüsse verwendet)
Für die Deko & Sonstiges
Puderzucker
etwas grüne Lebensmittelfarbe (flüssig) und Wasser
Fondantosternester (meine sind von ALDI Süd)
Muffinförmchen


Zubereitung







Karotten schälen und klein hobeln.

Die Butter zusammen mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Die Eier nach und nach unterrühren und das Mehl mit dem Backpulver vermengen und ebenfalls unterrühren. Die Karotten mit den Nüssen unterheben.

Die Papierförmchen in die Muffinform aufteilen und jeweils etwas Teig hineingeben. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 30 Minuten backen.

Anschließend aus dem Ofen nehmen und kurz in der Form etwas auskühlen lassen, bis man sie herausnehmen kann. Anschließend vollständig erkalten lassen.

In der Zwischenzeit den Puderzucker mit Lebensmittelfarbe und Wasser anrühren bis ein dicker aber streichfähiger Guss entsteht. Diesen auf die Muffins verteilen. Sodann ein eines der kleinen Nester daraufsetzen, damit es auch schön festklebt.


Kleiner Tipp am Rande:
Die schmecken nicht nur zu Ostern, die schmecken immer.